zb_016.jpg
logo-large_test.jpg

Hinweise zur Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahrenindex
   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)

 

Wegen der anhaltenden Trockenheit bei höheren Temperaturen steigt in den Sommermonaten die Gefahr von Waldbränden. Zur Warnung veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst von März bis Oktober je Tag und Ort einen sogenanten Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Die niedrigste Stufe 1 bedeutet eine „sehr geringe Gefahr“. Bei der höchsten Stufe 5 ist eine „sehr hohe Waldbrandgefahr“ erreicht.

Meteorologische Daten, die regional vorhandenen Bodenverhältnisse, der Vegetationsstand und die Waldart stellen die Berechnungsgrundlagen für die Waldbrandstufen dar. Aufgrund der extremen Hitze und der andauernden Trockenheit spitzt sich die Lage ab Stufe 4 („hohe Gefahr“) extrem zu.

 

 

 
 

Wie können Waldbrände vermieden werden?

Die Entstehung von Waldbränden zu vermeiden ist deshalb nun oberstes Ziel. Die Feuerwehr weist daher auf folgendes hin:

  • In den Wäldern besteht absolutes Rauchverbot: Zigarettenglut und Rauchzeugreste können verheerende Folgen haben.

  • Auch bei Fahrten mit der Bahn oder dem Auto durch Waldgebiete dürfen keine Rauchzeugreste aus dem Fenster geworfen werden.
     

In einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als einhundert Metern davon dürfen laut Bayerischem Waldgesetz grundsätzlich nicht:

  • offenes Licht angezündet oder verwendet werden,
     

  • brennende oder glimmende Sachen weggeworfen oder unvorsichtig gehandhabt werden,
     

  • Grill- oder Lagerfeuer entzündet werden.
     

Weiter zu beachten:

  • Grill- oder Feuerstellen außerhalb dieses Bereiches sind ordnungsgemäß zu beaufsichtigen und gegebenenfalls zu löschen, insbesondere wenn vom Funkenflug eine Gefahr ausgeht.
     

  • Flaschen oder Glasscherben dürfen nicht im Wald zurückgelassen werden. Durch den Brennglaseffekt kann es auch hier zur Brandentstehung kommen.
     

  • Mit Kraftfahrzeugen soll nicht auf Waldwegen oder auf Grasflächen gefahren werden. Vom heißen Auspuff bzw. dem Katalysator geht eine erhebliche Brandgefahr aus.

Was macht die Feuerwehr?

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen denoch zu einem Entstehungsbrand kommen, ist die Feuerwehr darauf vorbereitet. Ziel der Einsatzplanung ist es,
den Einsatzort in möglichst kurzer Zeit mit schlagkräftigen Ersteinheiten zu beschicken, um eine Brandausweitung zu verhindern. 

Hilfe aus der Luft

Bei Waldbränden ist die Unterstützung der bodengebundenen Einheiten aus der Luft besonders wichtig. Die Luftbeobachtung von Polizei spielt für die Brand-entdeckung, Lageerkundung und Lotsung von Einheiten eine entscheidende Rolle. Wichtiges zum Schluss: Der Notruf.

Wichtiges zum Schluss: Der Notruf

Wird ein Brand entdeckt, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 rufen – denn es zählt jede Minute.

Wir wünschen Ihnen ruhige und brandfreie Sommertage!

Quelle: Feuerwehr Nürnberg

 

Zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies Wenn Sie die Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie deren Nutzung zu. In unserer Datenschutzerklärung erhalten Sie weiterführende Informationen zu der Verwendung von Cookies.
Datenschutzerklärung Ich stimme zu